Dr. Edward Bach goes to Hundeschule

Wenn man diese Überschrift liest, fragt man sich wahrscheinlich: Was will sie uns damit sagen?

 

Verständlich...deshalb möchte ich euch gerne meinen Gedankengang dazu näher erläutern.

 

Dr. Edward Bach lebte von 1886-1936 in England. Seine Liebe zur Natur sowie sein Ziel kranken Menschen zu helfen und die Ursache der Erkrankung zu suchen und zu bekämpfen, brachten ihn zu der Erkenntnis, dass bestimmte Krankheiten einer entsprechend seelischen Haltung des Menschen zuzuordnen waren. Entsprechend hat sich Dr. Edward Bach dazu entschieden, nicht symptomatisch zu behandeln, sondern auf das Ungleichgewicht der Seele einzugehen. Auf diesem Weg entwickelte er zunächst die Bach-Nosoden (Darmbakterien) und danach die Bach-Blüten-Therapie. Grundlage für sein Handeln waren die von ihm in 7 Gruppen unterteilten Gemütszustände.

 

1.       Befürchtungen und Angst

 

2.       Unsicherheit

 

3.       Mangelndes Interesse an der Gegenwart

 

4.       Einsamkeit und Isolation

 

5.       Überempfindlichkeit gegenüber Einflüssen

 

6.       Verzweiflung und Mutlosigkeit

 

7.       Übermäßige Sorge um das Wohl anderer

 

In eigenen Versuchen stellte Dr. Edward Bach fest, dass diverse Blüten Energie an den menschlichen Körper abgeben und die negativen Gemütszustände der 7 Gruppen ausgleichen können. Durch das Einlegen in Quellwasser und direkte Sonneneinstrahlung oder Abkochen entstanden damit die so genannten Urtinkturen. 37 Blüten von wildwachsenden Pflanzen sowie das heilkräftige Wasser einer Felsenquelle stellen nun die 38 Essenzen dar – erweitert um eine Mischung aus 5 dieser Blütenessenzen als Sofortmaßnahme. Diese werden von vielen Menschen genutzt und sind bekannt als Rescue Remedy oder Notfalltropfen. 

Für Dr. Edward Bach standen bei seinen Therapieformen Menschen im Vordergrund. Aber auch bei unseren Tieren kommt die Bachblüten-Therapie immer häufiger zum Einsatz und ist für mich und meine Praxis unabdingbar. Kranke Tiere, Tiere aus dem Tierschutz, junge Tiere, alte Tiere und müde Seelen, die dabei sind ihren Gang über die Regenbogenbrücke zu ebnen. Alle von ihnen kann man mit Bachblüten wunderbar unterstützen. Je nach Fall setze ich die Bachblüten-Therapie begleitend oder alleinig ein. Doch besonders bei Hunden (insbesondere Hunde aus dem Tierschutz) fällt mir immer wieder auf, dass neben den Bachblüten auch in vielen Fällen das richtige Training unabdingbar ist. 

Und hiermit komme ich auch schon zum Thema Hundeschule. Denn, wie viele von euch bereits wissen, kommt meine Mischlingshündin Sunya aus Rumänien. Auch wenn sie dort nur ca. ein halbes Jahr auf der Straße gelebt hat, hat ihr Seelchen einen enormen Schaden davongetragen. Sie hat am Anfang geschrien, wenn ich sie auf den Arm genommen habe, ich wurde nicht nur einmal angeknurrt, Handschuhe, Rucksäcke, Männer und schnelle Bewegungen waren ein KO-Kriterium. Sie wurde von Beginn an von mir mit einer individuellen Bachblütenmischung versorgt und wir haben viel gemeinsam gegen ihre Ängste angekämpft – das hat uns schon enorm weitergebracht.

 

Aus Sorge Sunya falsch zu interpretieren (denn beim eigenen Hund ist man schonmal etwas „betriebsblind“) und mich in kritischen Situationen falsch zu verhalten, habe ich mich entschlossen mit ihr eine Hundeschule zu besuchen. Ich suchte einen Hundetrainer/eine Hundetrainerin, der bzw. die die folgenden Eigenschaften aufweist: kompetent, überzeugend, liebevoll, absolut gewaltfrei, alternativen Therapieformen gegenüber aufgeschlossen. Warum die alternativen Therapieformen für mich in Bezug auf einen Hundetrainer/eine Hundetrainerin so wichtig sind? Weil ich offen mit einem Hundetrainer oder einer Hundetrainerin über die Begleitung von Sunya mit Bachblüten reden wollte. Denn...

Für mich war klar, dass Sunya weiterhin mit Bachblüten begleitet werden sollte. Das Wissen und die Einschätzung eines Hundetrainers/einer Hundetrainerin wollte ich in meine Auswahl einbeziehen und das funktioniert nur, wenn ich mit einem Hundetrainer/einer Hundetrainerin offen darüber reden kann. 

 

Und so war bzw. ist es bei unserer Hundetrainerin und mittlerweile Freundin, Verena Kiefer, auch. In einem Einzeltermin hat sie uns zunächst kennengelernt. In einer ganz entspannten Atmosphäre hat sie alles Wichtige aus Sunyas Vergangenheit und unserem bisherigen gemeinsamen Leben erfragt sowie Sunya mit ihrem geschulten Auge beobachtet. Ich konnte bez. Bachblüten und weiterer alternativer Therapiemethoden direkt offen mit ihr reden – ich wurde weder als Tierheilpraktikerin noch als Ernährungsberaterin belächelt. Bei unserem Ersttermin hat sie mir bereits tolle Tipps zur direkten Umsetzung gegeben. Verena hat sich dann überlegt in welche Gruppenstunde wir passen. Auch weitere Einzeltermine wären möglich gewesen und würden, bei Bedarf, erfolgen.

Nach den ersten Einheiten und weiteren Gesprächen mit Verena habe ich meine Bachblütenmischung nochmal angepasst. In unseren Gruppenstunden sowie Gesprächen hat sie mir aufgezeigt, wie ich Sunya bei ihren Ängsten unterstützend zur Seite stehe – und nicht durch Unwissenheit und falsches Handeln die Ängste und Probleme verstärke.  Manchmal sind es wirklich Kleinigkeiten, die einem selbst gar nicht bewusst sind. Fakt ist – uns hat das Zusammenspiel von einer kompetenten Hundeschule und einer individuellen Bachblütenmischung enorm geholfen. Wir arbeiten weiter an uns und erfreuen uns an den regelmäßigen Fortschritten.

Neben der absolut kompetenten und liebevollen Betreuung ist Verena außerdem so lieb und verweist Interessenten zum Thema Ernährungsberatung und alternativer Medizin an mich. Beim näheren Kennenlernen stelle ich immer wieder fest, dass es viele Hunde gibt, die neben der Hundeschule bestenfalls mit Bachblüten unterstützt werden sollten. Und andersherum kann ich berichten, dass ich viele Bachblütenpatienten habe, die zusätzlich eine kompetente Hundeschule besuchen sollten.

Ich vergleiche die Hundeseele immer mit einem 38-teiligen Puzzle (gleichzusetzen mit den 38 Bachblüten). Fehlt eines oder mehrere dieser Teile, befindet sich der Körper im Ungleichgewicht und kann nicht richtig funktionieren – es leiden Psyche und Gesundheit. Es gilt herauszufinden, welche(s) Puzzleteil(e) fehlt bzw. fehlen und diese(s) adäquat mit gezielten Übungen oder auch anderem Handeln der Hundehalter sowie dem Einsatz von Bachblüten zu ersetzen. 

Wir, Verena und ich, haben gemeinsam bereits tolle Erfolge erzielt, tauschen uns regelmäßig über die treuen Seelchen und ihre „Probleme“ aus und sind einfach mit Leib und Seele Hundetrainerin und Tierheilpraktikerin bzw. Ernährungsberaterin. Wer diese Kombination gerne für sich und seine Saftnase in Anspruch nehmen möchte, darf sich gerne per Mail oder telefonisch bei mir melden. Auch Verena steht euch gerne bei Fragen rund um das Thema Hundeschule per Mail oder telefonisch zur Verfügung. 

Bis dahin wünsche ich euch und euren Saftnasen alles Liebe!

Eure Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin